Filmpremiere am 17. Februar 2018 in der Other Music Academy

Da war er nun, der Tag auf den wir so lange hin gefiebert hatten. Nachdem wir alle Plakate und Einladungskarten in der Stadt und über den Schulverteiler verteilt hatten, haben wir unsere Filmpremiere in der Other Music Academy vorbereitet. Wir haben uns überlegt, wer die Gäste begrüßt, wer etwas zum Inhalt erzählt und wer abschließend noch ein paar Sätze zum Publikum sprechen möchte. Wir hatten uns extra einen Raum ausgesucht, welcher schön gemütlich ist und viel Atmosphäre hat. Wir dachten, wenn man zwanzig Leute in dem Raum unterkriegt, dann haut das schon hin. Nie hätten wir gedacht, dass so viele Besucher die Film Premiere besuchen würden. Wir waren echt geplättet, wie viel Aufmerksamkeit unser Filmprojekt hervorgerufen hat. Leider konnten wir die Presse, trotz mehrfacher Einladung, nicht für unseren Film Projekt gewinnen. Das finden wir sehr schade, weil der Film echt gut geworden ist. So viel Arbeit und so viel Zeit steckt in dieser Arbeit. Es gab schon Anfragen an anderen Orten den Film noch einmal zu zeigen.

 

Demnächst wollen wir den Film in der Stadtbücherei Weimar vielen Interessierten zeigen.

Nun warten wir noch auf die Lieferung der Filme. Wir haben extra, um unserem Film eine Wertigkeit zu verschaffen, ein ganz tolles Digifile aus Pappe entwickelt, in welchem nun die CD Platz findet. Nicht so ein Plastik Teil, sondern richtig schön gestaltet, so wie unsere gesamte Öffentlichkeitsarbeit. Sobald wir die erhalten haben, werden wir sie dem Schulamt und dem THILLM übergeben, so dass viele Kinder und Jugendliche mit diesem Film für mehr Respekt und Empathie für andere Kulturen, Religionen und Hautfarben sensibilisiert werden. 

Schulen können sich dann bei den Buchkindern_Weimar melden und einen Vorführungstermin vereinbaren. Dann können die Kinder und Jugendliche Fragen stellen und viel über unsere Arbeit erfahren.

 

Abschließend wollen wir noch einmal unseren Dank unseren großartigen Förderern aussprechen. Ein fettes Dankeschön geht an den Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V., der Thüringer Staatskanzlei und der Bürgerstiftung Weimar. Danke auch an die Druckerei Blueprint. Und ein ganz großes Dankeschön an die Other Music Academy, welche uns die Räumlichkeiten für den Filmdreh zur Verfügung gestellt hat. Ohne diese tolle Unterstützung hätten wir unseren Film gar nicht umsetzen können. Danke, dass ihr an unsere Idee geglaubt habt. Danke auch, dass ihr Vertrauen in unsere Arbeit gehabt hat und uns so fantastisch unterstützt habt. DANKE.........

 



Log#11: Wir machen auf unser Projekt aufmerksam

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit haben wir einen Beitrag in der Sendung KIDSonAIR gehabt, gesprochen von Mitgliedern aus unserem Team.

Ihr findet den Jingle zum Filmprojekt HIER

Und ebenfalls haben wir Plakate gestaltet, die auf unser Projekt aufmerksam machen sollen.


Log#10: Finaler Schnitt

Nachdem Anita alles Wichtige „in Form gebracht“ hatte, mussten wir uns für den finalen Schnitt noch einmal in der Werkstatt treffen. Hier ging es dann darum, welche Szene im Film zuerst zu sehen ist. Die Reihenfolge wurde festgelegt. Auch die Musik, die unterlegt werden soll, wurde besprochen. Dabei fiel uns auf, dass der Ton stellenweise richtig schlecht war. Das Aufnahmegerät hat stellenweise gestreikt und manchmal waren ganz blöde Nebengeräusche, wie z.B. die Lüftung in der Sporthalle oder anderes im Hintergrund zu hören, dass einfach nicht herauszuschneiden war. Anita hatte schon alles versucht die Tonspur zu ändern. Weil wir damit aber noch nicht so richtig zufrieden waren, haben wir beschlossen einem Toningenieur die Aufnahme zu geben, der diese vielleicht noch ein Stück verbessern kann. Hoffentlich kann man da noch etwas machen. Jetzt heißt es erst einmal warten. Aber der Tag der Präsentation rückt immer näher.

 

 

 

Danach haben wir noch besprochen, wo wir unsere Plakate überall in der Stadt verteilen sollen, um möglichst viele Leute auf die Filmpremiere aufmerksam zu machen. Auch in den Schulen sollen die Plakate zu sehen sein, um möglichst viele Kinder und Jugendliche auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Die Einladungskarten wurden unter uns allen aufgeteilt, denn 1000 Einladungen sollten in die Öffentlichkeit getragen werden. Also, ran an die Arbeit. Der Countdown läuft....... 


Log#09: Die letzte und wichtigste Szene

Heute haben wir unsere letzte, aber so wirklich wichtige, Szene zu den Kinderrechten gedreht. Wir hatten uns schon in der letzten Woche ein genaues Drehbuch überlegt, aber während des Drehs sind uns wieder tausend neue Ideen eingefallen. Wir waren alle super überrascht, wie toll Sara und Beriten die Szene dargestellt haben. Auch Kevin, Jasmin und Benjamin wuchsen über sich hinaus. Schade, dass das Projekt bald zu Ende ist. Erst jetzt merken wir, wie man Szenen gut umsetzen kann und das wir immer besser werden im szenischen Spiel. Improvisieren haben wir alle richtig gut drauf. Jetzt müssen wir noch mit Anita diese Szenen schneiden und alles zusammenfügen. Demnächst setzen wir uns für den Feinschliff zusammen. Wir sind alle so gespannt, wie der Film dann komplett aussehen wird.

Log#08: Planung der Öffentlichkeitsarbeit

Jetzt wird es ernst, denn nun dreht sich alles um die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu mussten wir in der Gruppe vor den Weihnachtsferien Entwürfe erstellen, wie wir unser Plakat und die Einladungskarten gestalten wollen. Ganz schnell stellte sich heraus, dass wir alle nicht so gut zeichnen konnten. Daher stimmten wir einstimmig für die Variante mit unseren Porträts. Demokratisch wurde im Team entschieden, wer auf dem Plakat zu sehen sein sollte und wer auf der Postkarte abgebildet sein will. Viele entschieden sich auch dagegen überhaupt auf der ÖA zu sehen zu sein. Dann legten wir fest, wann die diese in den Druck muss und wen wir zu unserer Filmpremiere einladen wollen. Auch mussten wir jetzt einen Termin für die Vorführung wählen. Gemeinsam haben wir den Pressetext für Zeitung und Rathaus Kurier verfasst, welcher natürlich vor der Premiere raus muss, so dass viele von unserem Projekt erfahren. Wir waren schon sehr erstaunt, woran man alles denken muss.


Was gefällt euch am Projekt am besten?

 

"Ich fand die Situation allgemein toll und spaßig. Mit hat es sehr Spaß gemacht. Die Nervosität hat auch dann nachgelassen." - Jasmin, 16

 

"Ich finde die Situation lustig und spaßig. Ich finde das drehen cool. Wie Anita und Yasmina uns helfen und vorantreiben. Ich finde es cool den Dreh." - Alisha, 11

 

"Mir gefällt, wie wir das drehen. Und die Szenen gefallen mir." - Alina, 11

 

"Partyszene filmen, Ton aufnehmen." - Benjamin, 13

 

"Mir hat am besten gefallen beim Drehen, dass wir alles offen sprechen können, ohne langen Text auswendig lernen zu müssen." - Sandra, 11

 

"Ich finde alles schön und das wir uns kennengelernt haben und was ich gelernt habe." - Rand

 

"Ich finde alles schön, was ich gelernt habe und das wir uns kennengelernt haben." - Fabienne

 

"Ich finde es cool, dass wir uns näher mit den anderen Kulturen, Rechten und Religionen beschäftigen." - Sandra

 

"Mir gefallen die Ideen von allen und mir gefällt die Drehausrüstung von Anita." - Alina

 

"Ich wollte schon immer in einem Film mitmachen und finde es toll, dass ich jetzt die Chance dazu habe. Freue mich sehr auf den Dreh." - Jasmin

 

"Die Themen sind abwechslungsreich. Ich finde es schön weil man viele Kulturen kennenlernt." - Alisa

 


Bemerkungen

 

"Mir hat es viel Spaß gemacht, neue Leute kennenzulernen. Es ist zwar oft chaotisch, aber wenn es drauf ankommt, arbeiten wir alle sehr toll zusammen. Neben dem ganzen Stress und der vielen Arbeit darf man nie vergessen, wie viel Spaß es doch macht!" - Jasmin, 16

 

"Es macht viel Spaß! Mir ist aufgefallen, wie aufwendig sowas ist. Die Kamera ist schwer zu bedienen. Anita hat viel zu tun, muss noch viel schneiden. <3 " - Alina, 11

 

"Yasmina hat mich entführt nach Weimar West, es war in Ordnung. Ich hoffe wir können das wiederholen :)" - Kevin

 

"Mir ist aufgefallen, wie lange es dauert die Szenen und allgemein einen Film zu drehen. Das man sogar jedes kleine Geräusch beim Ton hört. Aufgefallen ist mir auch, dass es mit Schneiden dauert." - Sandra, 11

 

"Ich fand es total toll beim Ton aufnehmen zu helfen. Ich fand es krass wie empfindlich so ein Mikrofon ist, man hört das kleinste Geräusch. Es ist aber auch sehr anstrengend den Mikrofonstab zu halten, bereits nach einer halben Stunde tat mein Arm weh, es macht aber auch sehr viel Spaß." - Benjamin 13

 

 

"Bei dem Dreh habe ich gemerkt, wie zeitintensiv und wie viel Arbeit das macht. Ich habe gelernt, wie man den Ton macht und wie anstrengend das ist weil man den Arm solange oben halten muss. Mir gefällt außerdem noch, dass wir mit so unterschiedlichen Kulturen arbeiten." - Alisha, 11


Log#07: Der Dreh in der Turnhalle

Das waren wirklich anstrengende Wochen. Wir haben zuerst eine Szene im OMA Café gedreht. Mit Rotwein (roter Traubensaft) und Wodka (Wasser) und leckeren Snacks. Da war noch ganz viel Unsicherheit und immer wieder mussten wir von vorne beginnen. 

Nach langen Absprachen, konnten wir in die Sporthalle, um eine weitere Szene zu drehen. Auf diesen Termin mussten wir wirklich lange warten, weil die Turnhalle von so vielen genutzt wird. Wir wollten unbedingt diese wichtige Szene über das Tragen eines Kopftuches in der Sporthalle drehen, weil es ein wirkliches Problem darstellt. Wir wollten mit dieser Szene sensibilisieren, welche Regeln in der arabischen Kultur und Religion gelten, wenn man ein Mädchen ist. Für den Dreh hatten wir wirklich nur ein kleines Zeitfenster, weil Sportveranstaltungen am Nachmittag auf dem Plan standen. Daher mussten wir echt konzentriert und gut organisiert arbeiten. Da das Storyboard so gut vorbereitet war, haben wir trotz des Zeitdrucks unseren Dreh geschafft. Ungewollt hatten wir an diesem Tag viele Zuschauer in der Sporthalle. Die Geräuschkulisse in der Halle war wirklich schwierig, aber Anita und Toningenieur Kevin hatten alles gut im Griff. Hier haben wir einmal mehr gemerkt, wie viel Arbeit so ein Film macht. Aber wir haben auch gemerkt, wie selbstsicher wir auf einmal waren und wie gut der Dreh geklappt hat. Stellenweise ist uns etwas Neues eingefallen und wir haben improvisiert. Das war so genial.


Log#06: Der 1. Dreh


Log#05: Einführung durch den Profi

Worauf muss man achten, wenn man einen Film dreht? Wer steht vor und hinter der Kamera? Wer kümmert sich um den Ton? Wie soll die Szene aussehen? Wo wollen wir drehen? Wer spielt allen in den einzelnen Szenen mit? Viele, viele Fragen, welche ausführlich und anschaulich erörtert und geklärt wurden.


Log#04: Die großen W's

"Was, Wo und Wer" werden geklärt. Weitere Fragen, wie die einzelnen Szenen aussehen sollen, werden im Storyboard festgehalten. Viele Ideen gehen in die Realisierungsarbeit ein. Es geht voran!


Log#03: Die Werkstatt der kreativen Köpfe

Dieses Mal entwickeln wir die ersten Szenen für unseren Film. Wir versuchen die ausgesuchten Themen szenisch aufzubauen. Wir beginnen nun langsam unser Storyboard zusammenzustellen. Nur mit dem Zeichnen hapert es noch ein bisschen :-p


Log#02: Ideenfindung


Nun geht es daran möglichst viele Ideen für die ausgesuchten Themen, welche sich die Jugendlichen wünschen, zu finden. Wie kann man Kultur, Essen, Schule/Bildung, Kleidung, Kinderrechte, Liebe u.a. eigentlich in einer Szene darstellen? 

Was ist uns wichtig?

Und wer findet sich in Teams zusammen, um nun das Storyboard zu entwickeln?

 

Fragen über Fragen ... es bleibt spannend!

 


Log#01: Nach drei Castings mit über 45 Kindern und Jugendlichen steht nun unser Filmteam.

Hier kommen viele unterschiedliche Kulturen zusammen, welche nun beginnen ihre eigenen Ideen für ihren Film zusammen zu tragen. Die wichtigsten Themen wurden nun gemeinsam entwickelt und ausgewählt.
Jetzt geht es mit großen Schritten weiter, denn alle brennen für die Idee und bringen sich mit 100% ein.
Es bleibt spannend......